KWR kreativ 2013

Manfred Dübelt


  „Hamburger Ehepaar“

Obwohl er 25 Jahre im Hamburger Strafvollzug diente, versuchte er doch, in der Freizeit sein Herz weich zu spülen, worauf sie vergeblich wartete.

Jörg Marx

 
„Schattenkinder“


Augen, Ohren, Mund und Türen auf, denn Helfen ist erste Bürgerpflicht!  - Unterstützen und verkaufen Sie deshalb mein Exponat
„Schattenkinder“!


(Hintergrund: NDR-Dokumentation „Schattenkinder“ von Uta König vom 23.11.2007)


Die Langzeitdokumentation zeigt ein Familiendrama, was Kinder erdulden, wenn sie - umgeben von Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und Gewalt - im „Prekariat“ aufwachsen und wie Behörden abwiegeln, wenn Kinder in Gefahr sind. Erst nach dem Tod der 7-jährigen Jessica wurde ein Ort der Hoffnung geschaffen: Die Arche, eine sich aus Spenden zu 100 % selbst finanzierende Einrichtung, wo Kinder finden, was sie brauchen: Zuwendung, Spaß, Geborgenheit.


Von diesem Verein werden auch die Geschwister Chantal und Raffaela betreut, deren Mutter sich tot getrunken hat und deren ebenso vom Alkoholismus gezeichneter Vater das Sorgerecht ausübt. Er arbeitet nicht, fängt morgens zu trinken an und ist abends betrunken, rastet immer wieder aus und schlägt um sich. Dann flüchten die beiden Mädchen zur ebenso trinkenden Freundin des Vaters und schlafen mit ihr in einem Bett.


Am Vorabend eines Fernsehmitschnitts reißt der Vater Chantal, die zwischenzeitlich von der ARCHE ein Notfall-Handy bekommen hat, und Raffaela aus dem Schlaf und bedroht sie mit seiner Pistole: „Ich drücke ab, wenn ihr nicht bei mir bleibt und die Wohnung heimlich verlasst!“


Während der abendlichen Dreharbeiten am nächsten Tag folgt der Vater seinen Töchtern bis zur Freundin und rastet dort aus. Die Kinder erleiden währenddessen existenzielle Ängste: Raffaela bohrt mit ihrem Zeigefinger in den Ärmel des Pullovers von Chantal. Genau diese Situation habe ich nachempfunden.


Um das Gesundheitswohl unserer Kinder zu schützen, müssen die Behörden - notfalls ohne ausreichende datenschutzrechtliche Grundlagen - die Türen solcher Familien aufstoßen. Wenn Sie es jetzt als „Nachbar“ tun, wechseln über ein Lochstreifen-Musikwerk die Lieder „Bald ist es wieder Nacht“ und „Bier her oder ich fall’ um“ einander ab und geraten miteinander schließlich - musikalisch - zum (familiären) Kollaps.


Werden Sie als Besucher dieser Ausstellung „KulturWerk Rahlstedt kreativ“ jetzt selbst kreativ & aktiv!

Ich spende dieses Exponat - nehmen Sie es einfach unterm Arm mit, und - ohne selbst etwas dazu zu bezahlen - tun Sie damit Gutes!

 

Verhandeln Sie mit Geschick und eventuell mit Unterstützung des Freundeskreises Die ARCHE Hamburg e. V. einen Preis, zu dem Sie dieses Kunstprojekt  vielleicht an einen der vielen ARCHE-Sponsoren veräußern wollen.


So können Sie mein Projekt endgültig vollenden und mit dem erzielten Erlös den ARCHE-Kindern in Hamburg-Jenfeld direkt helfen!